KI verändert Marketing: Wie David Falk mit Open Wonder die Zukunft der Markenarbeit gestaltet #29

Shownotes

In dieser Folge des 529 Club – Founder Stories Podcasts sprechen wir mit David Falk, Co-Founder von Open Wonder.

Nach vielen Jahren in der Agenturwelt hat David den Schritt in die Gründung gewagt und entwickelt heute KI-Lösungen für Marken und Unternehmen. Wir sprechen darüber, wie künstliche Intelligenz die Kreativbranche verändert, warum viele Unternehmen das Potenzial von KI noch unterschätzen und welche Rolle der Mensch in Zukunft trotzdem spielen wird.

Außerdem geht es um den Weg von der Agentur ins eigene Startup, den Aufbau eines Technologieunternehmens und die Frage, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich intensiv mit KI auseinanderzusetzen.

Zur Website von Open Wonder https://www.openwonder.com/

LinkedIn Profil von David: https://www.linkedin.com/in/iamdavidfalk/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen beim Five to Nine Club, der Podcast für alle die erfahren wollen wie andere ihren Weg in die Selbstständigkeit gefunden haben.

00:00:07: Voller Insights echter Geschichten und jetzt bringen wir diesen Spirit direkt auf deine Ohr.

00:00:12: also richtet eine Kopfhörer und los geht's!

00:00:16: Kann KI die Arbeit von Kreativagenturen ersetzen?

00:00:19: In dieser Folge sprechen wir mit David Falk Co-Foundar von Open Wanda darüber wie künstliche Intelligenz die Markenwelt verändert.

00:00:27: Er erklärt, warum viele Unternehmen KI noch völlig falsch einsetzen und weshalb die Zukunft nicht darin liegt Menschen zu ersetzen sondern viel mehr Kreativität neu zu denken.

00:00:39: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge im VfD-Meinklub!

00:00:43: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:44: euch beiden schön dabei zu sein.

00:00:47: Ja schön dass du dabei bist David.

00:00:48: Für die Leute die dich jetzt noch nicht kennen stelle ich doch gerne einmal vor wer bist du?

00:00:53: Und was machst Du?

00:00:54: Ich bin David Falk Ich wohne in Berlin Und ich disruptiere gerne Dinge und Branchen.

00:01:04: Ich bin seit knapp fünfzehn Jahren in der Kreativbranche unterwegs, würde ich sagen.

00:01:09: Die sicherlich über die Jahre immer digitaler wurde und beschäftige mich seit Anfang an irgendwie mit dem Thema Design, Kommunikation und Produkt am Ende.

00:01:26: Anfang des Jahres Open Warner gegründet.

00:01:29: Und wir versuchen ziemlich erfolgreich bis jetzt das Thema AI auch hier unterzubekommen und im Endeffekt, dass was ich davor all die Jahre teilweise händisch noch gemacht habe so zu automatisieren, dass unseren Kunden ein bisschen mehr Spaß macht.

00:01:47: Sehr cool!

00:01:47: Jetzt hast du schon in diesem Intro sehr viele Punkte genannt, die spannend klingen Bevor wir auf Open Wonder zu sprechen kommen, du hast gesagt, du warst sehr lange oder ich würde sagen, fünfzehn Jahre sind durchaus eine lange Zeit in der Kreativbranche.

00:02:01: Und ich würde immer sagen, Du bist nach wie vor in der kreativ Branche aber erklären es doch mal jetzt.

00:02:07: Jetzt warst du bei wirklich großen und bekannten Agenturen und hast jetzt sozusagen den Schritt gemacht in die Gründung?

00:02:15: War das für dich schon immer irgendwie klar dass dieser Schritt kommt oder ist das eher gewachsen?

00:02:20: Nee, das war glaube ich schon immer klar.

00:02:25: Wenn ich so ganz vorne anfange ist mir auf jeden Fall immer aufgefallen, dass ich Konstant Dinge hinterfragt habe und immer geguckt hab.

00:02:33: Wie kann man Sachen besser machen?

00:02:35: Wie können sie schneller und effizienter gestalten?

00:02:37: Hat er glaube ich schon ein bisschen ein unternehmerisches Denken über alles?

00:02:43: Ich sag auch Spaß immer.

00:02:45: Das alles aus einer gewissen Faulheit.

00:02:46: also wie kann man Sache viel effizienter Machen?

00:02:50: wie kann Man Geschäftsmodelle neu denken Ganz am Anfang irgendwie sehr, sehr klein und einfach angefangen.

00:02:58: Und ich glaube der Gedanke ist immer wieder hochgekommen... ...und wurde dann wieder verschoben vielleicht.

00:03:06: Sicherlich auch damit zusammenhängend dass mein Vater selber selbstständig ist.. ..und mich das einfach immer so mitbekommen hat.

00:03:13: Weil man selbstständisch ist, ist man sicherlich selbst und ständig aber ich irgendwie immer geschaut habe, dass ich Sachen mache beruflich die mir Spaß machen, wenn sie mir keinen Spaß gemacht haben und sich das auch nicht ändern ließ dann was Neues zu machen.

00:03:29: Und... Das ist jetzt glaube ich irgendwie so ein bisschen die logische Konsequenz.

00:03:35: Ja Dann erzählst du einmal also dass jetzt quasi die Chance sind einen kleinen Bild zu machen.

00:03:39: Was macht Open One da eigentlich?

00:03:41: Du hast es ein bisschen in mythen gesprochen.

00:03:44: für all diejenigen Die jetzt sozusagen das noch nicht greifen können

00:03:49: Den würde ich an der Stelle gerne so ein bisschen mit der Vision, mit der Geschichte wie das Ganze entstanden ist quasi starten.

00:04:00: Ich glaube für kleine und große Marken die wir fünf Gründer in den letzten zehn bis fünfzehn Jahre selber betreut haben und auch nicht nur betreuzt sondern redesigned haben war es am Ende immer so.

00:04:12: es wurde sehr viel Zeit und Liebe in Marke gesteckt die dann hoffentlich performant durch das Marketing irgendwie in den Markt gebracht wurde und eigentlich relativ maßgeblich dafür immer irgendwie eine Brandguideline entstanden ist mit um-und bei hundertzwanzig Seiten.

00:04:31: Und danach kam dann eigentlich der Mensch ins Spiel, denen manchen Fällen viel Ahnung von Marke und von Marketing hat aber in anderen Fällen und das am Ende gar kein Vorwurf aber im Vertrieb oder anderswo dem Unternehmen Finance Operations die Marke, die sich am Anfang quasi ausgedacht wurde, dann verschlimm wässert wurde, sag ich mal ganz positiv.

00:04:56: Und wenn man sich dann so Projekte an denen ich irgendwie auch mitgearbeitet habe aufs Heidelberg-Cement wurde, Heidelburg Materials, rede man am Ende natürlich davon dass das Logo dann irgendwie ans Firmengebäude muss und auf den Briefkorb und bei LinkedIn und Co.

00:05:16: Da kommen zwei Sachen zusammen diese dieses Rollout am Ende sehr repetitiv ist, also es müssen viele verschiedene Formate gebaut werden.

00:05:25: Das ist zum einen nicht besonders spaßig und zum anderen dauert's ewig und kostet viel Geld.

00:05:33: Und genau die beiden Sachen kann man mittlerweile mit AI ziemlich gut lösen.

00:05:37: und das war so ein bisschen die Geburtsstunde und die Idee von Nob Monner.

00:05:43: Wir quasi hingehen eine Marke verstehen basierend auf der Brand Guideline Markensignalen die man im offenen Internet, im Free Web findet.

00:05:55: Also Website, Socials andere markensignale.

00:05:59: dadurch entsteht in unserem Tool so eine Brand Layer und wir können dann sowohl Marketing als auch Markenpersonen aber alle anderen Rollen im Unternehmen enablen Markensets zu erstellen also Bilder Die Produkte in den Bildern Charakter oder Models und Menschen in den Bildern.

00:06:21: Und auch noch einen Assistenten zur Verfügung stellen, der quasi guckt das Material was dort entsteht zuträglich der Marke weil die natürlich auch jetzt in Zeiten von AI immer wichtiger wird.

00:06:34: Ich sage auch Spaß immer dass unser Tool keinen Spaß macht sicherlich mit dem Augenzwinkern aber wir sind halt kein Creator-Tool egal ob man drei Wörter benutzt für den Prompt Link den Post zu erstellen oder dreißig Wörter.

00:06:48: Der Output ist der gleiche und wir fangen quasi das Problem ein, was viele Marken ob klein oder groß haben.

00:06:56: nach dem Brand-Relaunch kommt die Organisation dazwischen und dann landet bei unseren Kunden das Firmenlogo halt nicht in der richtigen Ecke des Bildes oder hat die falsche Farbe und Wir lösen sozusagen den eigenen den eigenen Pain von damals mit der Power von AI.

00:07:18: Kurz Unterbrechung, versprochen!

00:07:20: Wenn dir diese Folge gefällt wäre es ganz große Klasse wenn du das der einen Person schicken könntest die genau das hören sollte.

00:07:27: Jeder Like jeder Kommentar alles hilft uns weiter.

00:07:30: Wenn noch mehr von uns willst dann folgt uns gerne auf unseren Social Media Kanälen.

00:07:34: warum das Ganze?

00:07:35: genau das hilft uns gerade dabei neue Gäste hier ans Mikro zu bekommen.

00:07:40: kleiner Klick große Gäst und jetzt zurück zur Folge.

00:07:46: Ich finde das sehr spannend den Ansatz, den ihr fahrt.

00:07:50: Bevor wir jetzt noch weiter reingehen ich würde einmal nochmal kurz darauf eingehen.

00:07:54: du hast gesagt ihr seid tab zu fünf

00:07:56: gegründet.

00:07:57: Wie ist das zustande gekommen?

00:07:59: habt ihr irgendwie also ihr habt in derselben oder ähnlichen branche gearbeitet?

00:08:02: Oder wie habt ihr euch da connecte

00:08:05: genau?

00:08:07: Es gibt so glaube ich Drei Ebenen wenn man so will.

00:08:12: es gibt Tim Herzog und Johannes Ritzel die schon ganz lange zusammenarbeiten und die dahinter liegende Agentur, aus der quasi die Idee entstanden ist.

00:08:22: Und dann ultimativ auch OpenWonder unabhängig von der Agentur aber die waren sozusagen so ein bisschen heranfang.

00:08:31: Marcel Schulz, der CTO, der auch schon lange mit den beiden zusammen gearbeitet hat und auch Teil der Agenturs ist.

00:08:38: Die haben das letztes Jahr also im sogenannten Stealth Mode mit drei großen Enterprise Kunden entwickelt.

00:08:48: Also einfach geschaut in der horizontalen Marketing-Landschaft, welches Vertikel lohnt es sich dann vielleicht jetzt zu disruptieren oder zumindest mit AI anzugehen?

00:09:00: und dabei ist halt diese Brand and Marketing Longtail also repetitiver Arbeit, Lokalisierung doch vielleicht ganz spannend dazu gestoßen.

00:09:10: dann jetzt Anfang des Jahres Uwe Steffen ein CPO unser CPO und ich für das Thema Revenue, also die Gewerke Customer Success Marketing & Sales.

00:09:26: Und genau so sind wir am Ende vielleicht in der alten Welt gedacht ein ziemlich großes Gründerteam aber doch am Ende sehr komplementär und wie alle ja zehn, fünfzehn Jahre mit großen und kleinen Marken zusammengearbeitet, die einen technologischer, die anderen designiger, die andere mehr commercial.

00:09:46: Mein Leben lang immer das Neugeschäft gemacht, dass wir es in der Agenturen immer nervig war.

00:09:50: Ein neuer Pitch war mein tägliches Brot und ich habe halt nur Pitches gemacht.

00:09:56: Und genau so ist glaube ich die Genese.

00:10:00: Das fühlt sich ganz gut ein.

00:10:02: Man hat einfach eine breite Personengruppe, die sehr viel Accountability an den Tisch bringt.

00:10:10: Und nochmal kurz zur Einordnung, wie lange gibt es jetzt schon OpenWonder?

00:10:13: Also du hast gesagt, du bist seit Anfang des Jahres dabei.

00:10:16: Genau also das gesamte Jahr zwanzig-fünfundzwanzig war mit mobile.de idealo und knalb quasi die Entwicklungszeit von openwonder.

00:10:26: Die sind die drei Kunden die von Anfang an mit dabei sind.

00:10:29: aus knalp gab's dann noch das derivat hartmann vielleicht andersrum weil hart man die hat man ag und quasi diese consumer brand knapp.

00:10:39: Aber diese drei Startkunden waren die Kunden, die sich ja wahrscheinlich anfänglich auf das Experiment eingelassen haben und dann natürlich früh am Produkt Obmunder partizipiert haben.

00:10:51: Und Obmunter wurde dann am sechzehnten ersten diesen Jahres am Geburtstag von Tim gegründet und ich bin seit August letzten Jahres mit den Gründern im Gespräch gewesen.

00:11:05: irgendwie relativ offen noch zu meiner The True Note Zeit, meinem letzten Unternehmen.

00:11:11: Und da wird das immer konkreter und ich habe dann irgendwann diesen Full Circle Moment für mich zugelassen weil ich doch schon irgendwie zwischenzeitlich zumindest dachte ich hab ein bisschen zu viel Zeit in Brand and Marketing verbracht und irgendwie geschaut hat vielleicht mache ich doch noch mal was ganz anderes.

00:11:26: aber natürlich ist es am Ende so wie mit Masse Memory wieder Boardroom auf Kundenseite funktioniert was die Themen sind worauf es ankommt, wo Sachen schiefgehen können und das können wir alle fünf, denke ich ganz gut, antizipieren.

00:11:44: Worauf es kommt bei dem Thema Marketing?

00:11:47: Das

00:11:47: würdest du konkret sagen.

00:11:49: also wenn wir jetzt noch mal tiefer reingehen was unterscheidet jetzt OpenWonder sag' ich mal für Leute die sich auch nicht so tief mit der Technik auskennen was unterschaltet da so OpenWunda zu einem Ich sag mal, anderen Bildgenährerungstool wo du auch irgendwie deine Referenzen hochletzt oder deinen Style erstellen kannst.

00:12:09: Ja also ich glaub mal angefangen was wir nicht sind und das ist denke ich auch noch ein bisschen so eine Krankheit der Agenturen.

00:12:18: Wir sind kein Creator-Tool.

00:12:21: die Kranke der Agentur ist es nicht nein sagen können.

00:12:24: insofern fange ich gerne machen mit was wir sind.

00:12:26: wenn nicht wir sind kein creator tool.

00:12:28: also wir demokratisieren Marketing dass jeder im Unternehmen damit umgehen kann und wir machen das vielleicht ganz gut visualisiert an so vier Ebenen.

00:12:37: Die oberste Ebene ist halt ganz klassisch die Interaktionsebene mit dem User, dort kann man prompten.

00:12:44: Dort kann man seine Bibliothek an Assets einsehen.

00:12:48: da managen wir die verschiedenen Rechte.

00:12:50: der CMO kann sicherlich alles sehen aber kann vielleicht Sachen nicht verändern oder Funktionalitäten nicht ab ändern.

00:13:00: Darunter liegend ist dann die Brand Layer, da haben wir gerade schon kurz zugesprochen.

00:13:04: Die befüllt sich am Anfang quasi ganz schnell und dann sukzessive.

00:13:08: in der Zusammenarbeit wird sie quasi immer robuster und versteht immer mehr was die Marke macht und nicht nur basierend auf der Brand Guideline sondern einfach auf dem täglichen Doing was halt so passiert.

00:13:19: In der Marketing- und Markenabteilung des jeweiligen Unternehmens.

00:13:24: unter drunter Und das ist denn der Punkt auf den du gerade eingegangen bist liegen halt fertig verpackte Image-Modelle.

00:13:34: Auf der einen Seite können wir dadurch, wenn es um ein Stück Stoff geht das richtige Bildmodell nutzen, wenn's um Hauttöne geht, das richtige Modell nutzen und Produkte geht

00:13:46: usw.,

00:13:47: können quasi alle Bildmodelle so kombinieren dass das Endergebnis im AI-Image quasi im Markenasset Ideal ist.

00:14:00: Und das hat man natürlich nicht, wenn man sich nur auf einen Image-Modell einlässt und machen das Ganze dann auch für unsere europäischen Kunden.

00:14:07: Wir haben ja natürlich aus Berlin heraus die europäische Alternative sind.

00:14:13: Auch Datenschutzkonformen ab zweiten August mit dem EU AI Act compliant auf jedem Level Und die vierte Ebene ist das Backend.

00:14:28: Da liegt quasi alles ab, was jemals entstanden ist.

00:14:30: und darauf greift die Ebene zwei, die Brandlayer auch wieder zurück.

00:14:35: also ich glaube die den USB, den wir irgendwie haben sind kein Creator Tool.

00:14:41: man muss nicht zwanzigmal prompten bis was richtiges entsteht oder in Kanva selbst beim achtentzwanzigsten prompt dann Ja, es sind jetzt neunzig Prozent aber so richtig perfekt ist das auch nicht.

00:14:56: Die Brand Layer auf Ebene zwei geht über so ein Prompt Enhancer halt hin und macht wenn Jonas jetzt hier drei Wörter benutzt und an die vierzig das gleiche Ergebnis quasi am Ende zu produzieren ist weil die Brand Layer einfach das Knowledge hat was vielleicht Andy hat aber Jonas nicht.

00:15:16: und da kommen wir wieder zur Demokratisierung von Marketing.

00:15:19: Demokratisierung

00:15:20: ist ein sehr schönes Wort Um es meine anderen Worten ausdrücken, euer Tool sorgt dafür dass eine Marke konsistent sich ausdrückt kann.

00:15:31: Oder?

00:15:32: Würde ich genau so sagen ja also konsistent und koherent weil Meta Design immer gesagt haben Also immer immer richtig quasi egal wie doll man ist zumindest in OpenWonder probiert das Ergebnis ist immer passend zur Marke.

00:15:53: Marken-Expertinnen, die sind da sicherlich noch pixelgenau unterwegs.

00:15:58: Aber wir haben es jetzt gestern auf der Hinterland of Things im Bielefeld irgendwie visualisiert an einem Backbepäckchen von Dr.

00:16:08: Oetker und das muss halt im AI Image genauso aussehen wie im Regal im Supermarkt und wenn er rot ton in Dr.

00:16:20: ein Mühe der falsche Hexcode ist, dann kriegt das selbst die Person irgendwie unterbewusst mit, die nichts mit Marke zu tun hat.

00:16:28: Und ich glaube deswegen ist gerade in Zeiten von AI das Thema Marke noch viel wichtiger als es vorher schon war und wir drei hier sicherlich und auch viele andere irgendwie wahrnehmen dass man sich mit Markel identifiziert und die Marke am Ende einen Versprechen aufmacht was das Produkt einlöst.

00:16:49: wir uns quasi auf das Versprechen aufmachen konzentrieren.

00:16:54: Ja, damit seid ihr jetzt natürlich auch gerade für Unternehmen die auf der KI-Welle mitschweben wollen Top Notch irgendwie.

00:17:06: ihr seid gerade voll im Thema drin was total relevant ist über dass jeder spricht.

00:17:11: gefühlt sagen sehr viele Menschen aber auch ja ja damit beschäftigen wir uns wenn man über KI spricht und Bildgenerierung.

00:17:21: Was würdest du sagen, unterschätzen aber die meisten Unternehmen aktuell in diesem Thema KI-Generierung?

00:17:26: Ich würde sagen... ...unterschätzt wird wie wichtig es ist mal anzufangen.

00:17:34: Also was ich auf jeden Fall auch in meinen Jobs davor häufig erlebt habe, das wird halt viel am POC-Konzept also Proof of Concept quasi gedockt hat und es wird sich im Plan gemacht.

00:17:47: dann wird geschaut, was hat das für Implikationen und wo stehen wir in sechs Monaten anstatt einfach mal anzufangen und auch bewusst Sachen kaputt zu machen.

00:17:56: Der Kunde, wenn er das selber macht sich auch darauf einlassen muss dass Disruption häufig über Iteration funktioniert und man einfach gucken muss wie verhält sich das?

00:18:09: Und natürlich in dem Moment wo der Kunde damit uns arbeitet er diesen Punkt überspringt weil wir das ja schon übernommen haben also vor anderthalb Jahren angefangen und sind da schon ganz ein Stückchen weiter.

00:18:21: Und einen Kunde, egal wer es jetzt ist, partizipiert dann natürlich an der Gesamtjournee aber auch an dem Knowledge, was wir auf anderen Kunden aufgebaut haben gar nicht jetzt auf IP-Level weil die maximal beschützt wird von uns.

00:18:39: Aber in der Produktentwicklung am Ende Gedanken fahren, also mit einem Achtzig Prozent fertig.

00:18:46: Fünfzehn Prozent angepasst auf den Kunden.

00:18:50: Aber ich würde am Ende immer sagen probiert's aus, stellt fest Gemini funktioniert hier gut und Cloud Design kann das eine auch ganz gut.

00:19:05: aber es ist am Ende ja eine riesengroße Landschaft an Tools aktuell.

00:19:10: Da verliert man schnell die Übersicht.

00:19:11: und dann am Ende natürlich auch die Tatsache, dass viele Tools davon... Wenn man sie einfach quasi ohne irgendwelche Auseinandersetzungen mit Residency-Themen nutzt.

00:19:23: Die Daten nach Amerika schicken und selbst wenn man sagt ja die Modelle sollen nicht davon lernen steht der Server in Amerika da durch natürlich auch gewisse Implikationen.

00:19:33: zwei Dinge einfach mal anfangen und sich irgendwie tief mit dem Thema außen untersetzen.

00:19:40: Da würde ich mich an der Stelle interessieren.

00:19:43: Wir haben es ja jetzt auch schon des Öfteren in der Start-up Bubble erlebt, also ist meine Wahrnehmung das jetzt vor allem so den ersten Wellen wo KI halt wirklich den Hype bekommen hat viele Startups entstanden sind die aber dann schnell irgendwie obsolet geworden sind weil dann große Player ein Update gemacht haben und die Geschäfte die dann eigentlich für die Tonne war.

00:20:10: Wie seht ihr das in Bezug auf OpenWonder?

00:20:16: Seht ihr in Zukunft auch das Potenzial immer noch so stark, dass sie sagt okay um uns zu ersetzen, brauchst schon echt eine Menge.

00:20:25: Also weißt du ich meine einfach... Ja

00:20:29: total, total!

00:20:30: Ob er der so schnell ersetzbar ist oder halt.

00:20:34: Genau Ich glaube zwei Punkte irgendwie Cost of Change und der andere am Ende.

00:20:40: Das müssen wir wahrscheinlich rausschneiden, das klingeln.

00:20:45: Genau zwei Punkte.

00:20:47: Cost of Change und Dependencies.

00:20:52: Mal mit Dependancies angefangen.

00:20:53: ich glaube wir versuchen und sind sehr gut da drin uns unabhängig zu machen von Bildmodellen.

00:20:59: Wir sind natürlich abhängig vom Bildmodell grundsätzlich aber haben in der Model Layer quasi die Möglichkeit verschiedenste Modelle zu nutzen und wenn eines davon irgendwie nicht mehr funktioniert, dann oder irgendwas umstellt oder sagt wir haben jetzt selber so eine Open-Wonder Lösung.

00:21:17: Deswegen können wir es natürlich Open-wonder nicht mehr zur Verfügung stellen.

00:21:20: Können wir auf andere zurückgreifen und die Bildmodelle sicher auch immer weiterentwickeln.

00:21:25: also wir partizipieren an der Stelle total im positivsten Sinne davon dass es einfach extrem viel Innovationen an dem Ende gibt und wie jetzt sehr gut vermeiden das wir diesen For Square Moment haben Google die Google Maps API abgestellt hat und in Foursquare halt keine Kartenmaterialien mehr hatte.

00:21:44: Und der andere Punkt ist Cost of Change, das lässt mich ruhig schlafen nachts.

00:21:51: Ich habe einfach die letzten fünfzehn Jahre mitbekommen wie groß Cost-of-Change also einmal auf der Commercialseite aber auch auf der emotionalen Seite sind.

00:21:58: wenn sich ein kleines aber auch ein größeres europäisches Unternehmen deutsches wie auch immer geattetes Unternehmen gerade im Mittelstand Entschließt eine Journey mit einem Dienstleister, in dem Fall einem Software-Dienstleister einzugehen.

00:22:13: Dann geht auch alleine vorne relativ viel Arbeit ins Land zu überlegen.

00:22:19: Mit wem will man das machen?

00:22:20: Wie sieht es aus?

00:22:22: Da machen wir natürlich sehr viele Handholding.

00:22:24: Aber dann wenn wir erst mal angefangen haben miteinander zu arbeiten Wir verstehen wie der Kunde funktioniert gar nicht nur in der Produktwelt sondern auch Arbeitsabläufe intern verstanden und unser Tool darauf eingehen kann ist am Ende aus unserer Sicht ziemlich schwierig wird, selbst wenn jetzt ein großer amerikanischer Player eine Alternative bietet.

00:22:46: Dann zu sagen ja jetzt wechsel ich sofort zum Amerikaner da gibt es einfach Einkaufsdynamiken auch ganz richtigerweise die das so ein bisschen denke ich eingrenzen auf einer Art und ist am Ende auch kein sozusagen Effizienzzuwachs von Mal drei mal vier sein wird, sondern das sind dann irgendwie diese Marginal Gains wie man so schön sagt.

00:23:12: Und ja ich glaube am Ende ist es einfach in Europa jetzt die Zeit zu sagen wir haben eigene Lösungen und die Daten bleiben in Europa.

00:23:23: und genau es gibt da einfach eine Alternative und wir paketieren das als Open Wunder halt so dass der coole Scheiß aus Silicon Valley für europäische Player nutzbar Aber man macht sich auch unabhängig genug davon.

00:23:38: Ja, danke dir auf jeden Fall dass du das mal so klargestellt hast weil ich glaube das sind vielleicht doch einige Gedanken die sich vielleicht jetzt manche Zuhörer gemacht haben.

00:23:49: was mich noch ganz persönlich interessieren würde wie verkauft man eigentlich?

00:23:53: Ich sag mal so ein Produkt oder so eine Dienstleistung wie ihr sie jetzt anbietet an Unternehmen die vielleicht noch gar nicht Ja, für die das vielleicht noch eine neue Kategorie auch in einer gewissen Art und Weise ist.

00:24:07: Die sich damit noch nicht so beschäftigt haben aber es eigentlich vielleicht dringend bräuchten... ...für alle ZuhörerInnen wahrscheinlich interessant, die jetzt irgendwie auch das Software-Seitig irgendwie was an Ideen umgesetzt haben und das an Unternehmen bringen wollen, die halt jetzt noch nicht wirklich so ready dafür sind?

00:24:30: Genau.

00:24:30: also ich glaube diese Berührungsängste damit.

00:24:36: Und wie verkauft man es am Ende?

00:24:39: Das ist tatsächlich am Ende des Tages einfach maximal viel Empathie, also ich glaube wenn ich eins habe dann ist eine unersättliche Neugier.

00:24:48: Ich finde irgendwie alles spannend egal ob's jetzt irgendwie ein DAX oder NASDAQ-Konzernis oder am Ende einen Mittelständler aus dem Schwabenland die ein weltweites Patent für eine gewisse Art von Schraube haben.

00:25:00: Acker und Marketing kann halt extrem viel Power bringen für Vertrieb, ja HR.

00:25:09: Wenn man neue Leute sucht aber auch Personal Bindung, dass man sich irgendwie unter einem Verständnis zusammenbringt und das machen wir am Ende.

00:25:19: also wir versuchen einfach zu schauen wie kann unsere Plattformen maximal viel helfen?

00:25:25: Und wie eine Plattform gebaut haben die Marketing und Markedemokratisiert und auf der einen Seite das kleine Weingut von der Mosel nimmt und da eine Person am Marketing arbeitet, dann braucht diese eine Person ja auch am liebsten irgendwie lieber einen Marketingteam von drei vier Leuten.

00:25:43: Und mit AI ist es irgendwie möglich.

00:25:46: also ich sage dann noch Spaß.

00:25:47: Ich nehme dann immer den Namen der Personen und sag Andy kriegt dann irgendwie drei, vier weitere Andis ohne dass das echte Menschen sind die aber das gleiche leisten können.

00:25:59: Das andere ist natürlich wenn's im Enterprise Bereich ganz viele Andis gibt, die dann auch noch Menschen sind.

00:26:08: Dann kann man die wiederum so ein bisschen mit Guardrails einfangen und sagen hey das Logo soll ja so aussehen und kann da so ein bißchen aufpassen und alles dazwischen.

00:26:17: also von einem Andi bis fünfhundert Andis kann man mit unserem Tool glaube ich gut bespielen und ich denke dann am Ende Empathie sehr auf den Kunden einzugehen und gleichzeitig eine Lösung zu haben.

00:26:31: Sicherlich nicht.

00:26:32: Uns heißt fit so alles, aber Demokratisierung so breit wie möglich bewerkstelligen kann.

00:26:40: Vielleicht so der aktuelle Sweet Spot für uns.

00:26:45: Equal.

00:26:47: Ja, Andy, sag gerne.

00:26:48: Danke dir!

00:26:50: Du hast eingangs auch erzählt ob Wonder letztendlich die Arbeit auch umsetzen kann?

00:26:58: Die stand jetzt auch teilweise in Agenturen umgesetzt wird.

00:27:01: und Da stellt es natürlich für mich irgendwie so ganz logischerweise die Frage, ob sozusagen aus deiner Perspektive das Tool Open Wanda Die Arbeit von der Agentur in Redundant macht und wenn ja In welcher Art und Weise?

00:27:20: Also ich würde sagen bis dato ist sicherlich eher ein Schiff als eine Redundanz im Sinne von... ...die Arbeit verschiebt sich.

00:27:28: Und Ich glaube wir drei Und auch eine größere Gruppe von Menschen zumindest aus der Branche sind sich schon relativ einig, dass repetitiv es sicherlich früher InDesign und Photoshop unter irgendwann Figma Pixel schieben.

00:27:43: Und um sechstausend Formate für sechsundzwanzig Länder erstens keinen Spaß gemacht hat viel Fehler, Quellen in sich hatte und wir total feststellen das der Kunde die Kundin auch im Agentur Setup wieder nach kein Insellösung sucht, aber nach einem Set-Up aus AI Tools und disruptiveren Agenturen.

00:28:15: Die wir wahrscheinlich eher im Boutiquebereich also fünfzig Leute, seventy-fünf Leute versus zehntausend Leute weil diese Bench die früher halt Lokalisierung und irgendwie Banner Anpassungen gemacht hat Die lässt sich halt wundervoll mit KI oder mit AI abbilden und ich zeichne manchmal einen Slideboard auf irgendwelche weißen Stück Papiere, so ein bisschen den Safe Space, den wir total sehen.

00:28:44: Also da wohl eine Agentur strategische und kreative Leistungen liefert.

00:28:48: Da macht der Mensch aus meiner Sicht einen Unterschied und bietet was, was AI nicht kann Schließen wir jetzt auch aktuell super spannende Partnerschaften mit kleinen und großen Agenturen gar nicht im Headcount, sondern eher in welchen krassen globalen Markendot gearbeitet wird.

00:29:07: Die sich aber jetzt schon einfach darauf fokussieren zu sagen Wir helfen den Kunden am Anfang, wir bauen Strategie und Kreativität.

00:29:13: Wir bauen Ideen und gehen dann hin- und übergeben.

00:29:17: quasi das Thema DIY.

00:29:20: Und wie sagen denn immer so?

00:29:24: Point of Inception und nicht at pointoffeedback.

00:29:28: Beim Feedback ist es eigentlich schon so spät, das heißt lass uns doch irgendwie gucken dass der Mensch viel intensiver am Anfang arbeitet.

00:29:36: und dieser Longtail weil er jetzt automatisierbar ist dann auch zu automatisieren ist.

00:29:45: Ja das heißt wenn ich direkt verstehe, denn ist am Ende so wie man oder wie ich persönlich auch KI aktuell darstellen würde als ein Hilfsmittel

00:29:55: um

00:29:56: Prozesse zu vereinfachen und bestimmte Prozisse, die sozusagen repetitiv sind auch abzunehmen.

00:30:03: Und

00:30:04: genau also auf jeden Fall wir hören natürlich von unseren Kunden und Kundinnen auch häufig dass wir müssen jetzt erstmal eine Prozessmap machen und wir müssen erst mal unsere eigenen Prozese verstehen und sie verbessern würde ich widersprechen uns sagen wie auch vorhin schon fangen es mal an Die AI hilft eigentlich auch schon, das Thema digitale Transformation sicherlich bei vielen unseren Kunden in Teilen noch so ein bisschen verschlafen.

00:30:31: Einfach zu überspringen weil die AI sich dann am Ende den Weg sucht der irgendwie Sinn macht einfach viel nutzen Sachen ausprobieren.

00:30:41: Sam Altman hat ja glaube ich letztes Jahr gesagt Witz the time of The Idea.

00:30:47: People also einfach Ideen haben gucken wie kann man Prozesse neu bauen?

00:30:51: Und was wir dann auf jeden Fall feststellen, ist halt das ganze Thema sogenannte Jevons Paradox.

00:30:58: Wenn ich hingehe und ein Prozess bis jetzt für fünfhundert Euro machen kann... Jetzt kommt jemand und sagt Ich mache den dir genauso gut für zweieinhalb Fünfzig Dann mach' ich im Endeffekt eigentlich das Doppelte Weil ich einfach das freigewordene Delta ausnutze.

00:31:13: Das merken wir total also bei den eingangsbesprochenen Kleinen Unternehmen die irgendwie nur eine Person haben.

00:31:19: Die machen dann auf einmal doppelt so viel den Output von zwei Personen und die großen Unternehmen können einfach viel krasser hyper personalisen, hyper lokalisen.

00:31:32: Dann wird aus Italien auf einmal Bologna Florence... Das müssen wir wahrscheinlich raus schneiden.

00:31:40: Bolognia ist gar nicht in Italien?

00:31:43: Doch!

00:31:44: Wir schneiden es trotzdem raus.

00:31:46: Jetzt war ich kurz.

00:31:48: Kurz verwirrt.

00:31:49: Nee, auf jeden Fall Italien sich in regionalere Märkte runterbrechen lässt und man sagen kann man macht was in Rom, man macht etwas ins Siena- und Florenz und in Mailand versus.

00:32:02: ich habe halt leider nur die Kapazitäten eine Kampagne für ganz Italien zu machen und am Ende der oder die Person auf der anderen Seite Der Konsument Die konsumente fühlt sich auch wohl das ganze so aussieht wie Wo wie da, wo die Person gerade sitzt halt aussieht und es fühlt sich empathisch auch in der Ausspielung an.

00:32:25: Ich habe mal ein ganz konkretes Beispiel was ich tatsächlich glaube ich gestern gesehen habe nicht selber aber ich hab digitalen Poster zu bei LinkedIn gesehen und zwar gibt's ein großes Banner oder Poster von Jürgen Klopp als Markenbotschafter für eine bekannte deutsche große Marke, wo er einfach nur dort steht wie wir ihn alle kennen, schönem Lachen und nicht mal ein Produkt in der Hand hält sondern nur so eine freundliche öffnende Gese mit den Armen hat.

00:32:55: Und es wird kein Produkt dargestellt rein gar nichts.

00:32:59: also wirklich nur die Person mit einer Cappy auf und dem Shirt wo dann auch das Logo daraus steht von der Marke.

00:33:06: Und rechts unten steht noch relativ groß KI generiert.

00:33:11: ich glaube wir können tatsächlich auch die Marke nehmen.

00:33:13: Ich meine es war Mediamarkt.

00:33:13: hier bin ich ganz sicher

00:33:15: Ja,

00:33:16: genau und jetzt kann man ja darüber streiten.

00:33:19: Ist das sinnvoll eingesetzte KI?

00:33:21: Weil man sich da die Arbeit einfacher gemacht hat und man musste das nicht schuten oder verprählt man damit Menschen, die zumindest gerne bei LinkedIn und auf anderen Social Media Kanälen schreiben?

00:33:32: warum muss man das denn mit KI erstellen?

00:33:35: was ist danach deiner Perspektive zu?

00:33:39: also ich bin ja Auf jeden Fall keine Anwalt, aber wir das natürlich bei uns alles auch mit Anwälten und Anwältinnen geklärt haben.

00:33:48: Und auch in der Zukunft klären werden weil wir das für uns selber machen müssen und auch für unsere Kunden anbieten wollen und da auch müssen.

00:33:56: ab zweiten August muss man halt einfach sagen KI-Verordnung Artikel fünfzig deepfake.

00:34:03: In dem Moment wo man als Konsument nicht unterscheiden kann ist es KI oder ist es nicht KI?

00:34:10: Muss man's hinschreiben.

00:34:12: Jetzt kann man am neunzehnten oder vor zwei Tagen, am siebzehnten Juni irgendwie darüber reden.

00:34:17: Muss man das da jetzt schon hinschreiben?

00:34:20: Vielleicht ist es am Ende des Tages auch ganz bewusst gespielt zu sagen guck mal hier wir sind ganz innovativ und wir nutzen jetzt KI auch für eine ja bekannte Person wie Jürgen Klopp.

00:34:33: Ich weiß nicht ob es am ende aus der Sicht irgendwie Sinn gemacht hat oder keinen Sinn gemacht hatte.

00:34:41: dafür kenne ich quasi, glaube ich den Fall nicht gut genug.

00:34:43: Aber ich kann sagen aus der Markensicht macht es schon Sinn weil es dann immer den Fall gibt, ah misst das haben wir jetzt im Fotoshooting vergessen oder der Winkel war nicht fünfzehn Grad weiter von rechts mit einem Licht von einer anderen Seite wie auch immer.

00:35:01: Der fehlt uns und dann müsste man rein theoretisch das ganze Team wieder anrollen lassen und das alles nochmal machen.

00:35:08: Man versucht das natürlich in der Planung irgendwie alles zu antizipieren.

00:35:11: aber Ich glaube, hier kann KI halt gut helfen und wir sehen das bei unseren Kunden natürlich auch.

00:35:16: Wir auf der Character genau das Thema Modelseite entweder künstliche Modelle anlegen und erarbeiten entwickeln mit dem Kunden zusammen oder echte Personen synthetisieren und wiederverwendbar machen wollen dieses Thema Jürgen Klopp ganz prominent aber eine Person zu haben die ich in den Bildern immer widerspielen kann super spannend ist und auch sagen zu können.

00:35:42: Ich kann jetzt irgendwie am Freitag-Nachmittag hingehen und sagen, ja ich kurz nochmal schnell was bei Link den Posten, dann dauert das halt irgendwie bei uns zwei drei Minuten und ein Fotoshooting.

00:35:55: Dauert ein bisschen länger?

00:35:58: Ja!

00:35:58: Ich glaube der MediaMarkt Case ist auf vielen Ebenen entspannt.

00:36:03: aber das wäre so meine Meinung zu dem Thema.

00:36:08: Ja danke dir!

00:36:10: Was so diese Kennzeichnung angeht, bin ich vollkommen dabei das unabhängig von dem Jürgen Klopp Case.

00:36:15: Dass es erstmal sinnvoll ist das darzustellen.

00:36:21: Ich glaube mich erinnern zu können dass in diesem use case das was ich gelesen hatte sich viele Menschen darüber aufgeregt haben Das dieser Sequenz hier eigentlich nicht mit der KI hätte erstellt werden brauchen weil Es ist halt einfach nur jürgen kloppt mit offenen aben sondern auto.

00:36:34: aber du hast schon paar Punkte genannt.

00:36:37: In einem Shooting hat man nicht die Möglichkeit keine Ahnung wie viel verschiedene Kleidungsstile zu tragen, die Sonne aus allen Richtungen zu haben und dann nutzt man eben die KI weil das tatsächlich genau diese Möglichkeiten liefert.

00:36:52: Ja aber da sind vielleicht auch Menschen die nicht selber in dieser Branche arbeiten, die dann vielleicht so ein bisschen das Know-how fehlt um dafür auch so einiges verständliches mitzubringen.

00:37:03: Aber ich glaube da musste noch viel passieren damit dieses Verständnis gerade wenn wir jetzt an so die Generation unserer Eltern, beispielsweise denken.

00:37:11: Und dieses Verständnis dann auch dort zu wecken, warum das jetzt genutzt wird und warum das sinnvoll ist?

00:37:18: Ich vermute mal dass es in euren Kundengesprächen nicht ähnlich sein, wenn man damit jungen dynamischen Menschen zu tun hat, dann ist es vielleicht einfacher, die zu überzeugen als mit älteren.

00:37:27: oder ist das jetzt all das Grinneurung, wenn ich das so sage wie nimmst du das wahr damit?

00:37:33: Weiß ich gar nicht.

00:37:34: also ich würde sagen ich habe bis jetzt zumindest häufig mit Leuten zu tun gab, die sich einfach für das Thema interessieren und relativ losgelöst vom Alter.

00:37:42: Also ja im enge Austausch und auch in Berater quasi Situationen sind, die uns da extrem viel weiterhelfen.

00:37:54: Einfach auf Kundenseite aber auch mit Rat und Tat zur Seite stehen aus dem die Kästchen plaudern Und das sind teilweise Leute, die waren irgendwie jahrelang DAX-Unternehmenvorstand oder NASDAQ Unternehmen.

00:38:09: Und die sind dann teilweise irgendwie ein Siebzig Plus und andere sind Mitte Fünfzig, wir haben auf Kundenseite auch Leute, die sind Ende Zwanzig und sind schon CMO.

00:38:21: Also da ist es glaube ich grundsätzlich einfach so diese anfangs beschriebene Neugier zu verstehen, sich ins Thema reinzugraben und das ist glaube ich relativ einfach.

00:38:34: heutzutage und wahrscheinlich auch noch ein bisschen.

00:38:38: Man hat da einfach eine steile Lernkurve, die Technologie an sich einem ja schon dabei hilft, die technologie selbst zu lernen und zu verstehen.

00:38:49: also die KI hilft dir dabei die KI sozusagen zu nutzen.

00:38:54: Und genau auf der anderen Seite gibt es natürlich auch immer welche Die bis heute sagen Ja aber dann haben wir die Personen irgendwie sechs Finger bin ich da ehrlicherweise ganz entspannt, weil ich sage und wenn es jetzt nicht klappt dann halt in sechs oder zwölf Monaten.

00:39:11: Der Markt ist halt riesig und die Unternehmen, die da jetzt auf Vollbedarf haben sind ja das sind auch ganz viele Und da gibt's jetzt glaube ich eine ganze Menge für uns alle zu tun.

00:39:25: also der Kuchen ist groß genug Wenn

00:39:28: wir schon beim Kuchen nochmal bleiben.

00:39:34: Also, wo siehst du jetzt Obmona zum Beispiel in zwei oder drei Jahren?

00:39:39: Wo wollt ihr hin?

00:39:40: Was sind eure nächsten Ziele, die ihr erreichen

00:39:44: wollt?

00:39:45: Weil du bist so rübergekommen.

00:39:48: Du oder ihr seid recht entspannt.

00:39:51: Ich glaube das ihr auch wahrscheinlich gut an Kunden kommt.

00:39:54: aber was sind eure Pläne für die Zukunft?

00:39:58: Genau!

00:40:00: Wir sind entspannt und gespannt aber bestimmt nicht unterspannt.

00:40:05: Also es ist auf jeden Fall eine ganze Menge zu tun und man arbeitet natürlich dann tendenziell ja so ein bisschen mehr jetzt in so einem Start-up grad fühlfasig, und dann kommt noch hinzu dass es Spaß macht und das man sehr viel positives Kundenfeedback bekommt und einfach sehr motiviert ist.

00:40:20: Wo wollen wir hin?

00:40:21: Ich habe es irgendwie gesagt Wir haben grob zwei ICPs also Ideal, Klein Profiles Zielkunden identifiziert irgendwie die die Marketingorganisation mit, weiß ich nicht, ein zwei drei vier Leuten und dann die Marketing-Organisation mit zweieinhalb Leuten.

00:40:39: Und dazwischen gibt es dann quasi Abstufungen in die eine und die andere Richtung.

00:40:44: Was wir gerade machen ist... Wir finden strategische Partnerschaften in Kundenvertikalen, also Farmer, Medien, Industrie, klassischer deutscher großer Mittelstand, FMCG DTC Brands und gemeinsam mit den Kunden einfach maximal viel zu lernen.

00:41:10: Und nicht weil wir glauben, wir lernen jetzt viel oder dann sind wir irgendwann angekommen sondern gerade jetzt bei AI kommt man ja nie an.

00:41:17: das heißt es geht auch einfach darum dass wir extrem auf unsere Kunden angewiesen sind von denen zu lernen.

00:41:22: was sind die Anforderungen?

00:41:23: Was ist so jetzt?

00:41:24: eine Erfahrung von einem Mediamarkt Saturn, Psychonomie Setup mit Serviceplan, wie funktioniert das?

00:41:36: oder Kunden selber strategische Investments oder Partnerschaften schließen und ich glaube da ist viel zu tun in Zukunft.

00:41:49: Aber wir am Ende sowohl nach außen also mit unserem Produkt als auch nach innen, wie man so schön sagt sehr AI-Pilz sind Wir, jedes Gewerk von uns fünf Gründern irgendwie schaut dass man auch viel mit Agents abbildet.

00:42:06: Weil am Ende der Agent den wir für uns bauen dann auch für den Kunden zur Verfügung gestellt wird.

00:42:11: das heißt.

00:42:12: Wir hebeln da intern und extern und wollen natürlich auch eine kleine Organisation bleiben einfach weil es einfacher zum Managen ist und glaube ich auch mehr Spaß macht in einer eher kleineren Gruppe an so einem Tool zu bauen als Internet.

00:42:30: Größeren und all die Themen, die jetzt gar nicht nur auf Marketing seid, sondern einfach gesamtheitlich für unser Startup.

00:42:39: Die AI gut übernehmen kann wir dann auch an die AI übergeben.

00:42:44: Und genau und ich glaube wie uns ja bewusst jetzt auch nicht irgendwie auf die Fahne schreiben Venture Capital Story und wir wollen irgendwie IPO was heißt ich, sondern eher sagen wir wollen eine wirklich gute Lösung bauen.

00:43:02: Wir wollen mit unseren Kunden wachsen und wir werden jetzt Richtung Ende des Jahres sehen wie das ausschaut.

00:43:10: Und gerade ja erfüllen sich die Anfragen irgendwie aus aus Deutschland Österreich Schweiz und auch aus ganz Europa.

00:43:19: Und auch schon erste Signale aus Amerika.

00:43:21: und da sind wir glaube ich recht besonnen.

00:43:26: und ich glaube am ende weil das ja hier vielleicht auch der eine oder andere, oder die ein oder andere potenzielle Gründerin oder Gründer hört.

00:43:37: Wir sind irgendwie Mitte-Dreißigvierzig als Grunderteam und sind hier und da ein bisschen überlegt mit den Moves, die man so macht.

00:43:48: Ich glaube, dass kommt beim Kunden noch gut an, dass man jetzt nicht einfach immer in die nächste beste Richtung rennt sondern wir haben eine klare Vision vor uns Natürlich mit dem nötigen Tempo umsetzen.

00:44:01: Also es gibt euch ja auch sehr viel, ich sag mal, Credibility oder Trust, dass ihr ja sehr lange in der Kreativbranche gearbeitet habt und daraus ja das Ganze entstanden ist.

00:44:13: Das wäre jetzt glaube ich was anderes wenn jetzt Mitte zwanzig Anfang zwanzich Jahre gesagt hätten, komm wir bauen hier immer was?

00:44:19: Und also würde wahrscheinlich auch gut funktionieren.

00:44:22: aber ich glaube das ist auch etwas was man sich mal mitnehmen kann irgendwie dass man auf etwas aufbaut, wo man vielleicht auch schon viel Erfahrung gesammelt hat und vielleicht schaut wie kann man diese Sachen neu denken.

00:44:35: Wo kann man da ansetzen?

00:44:37: Dinge verbessern.

00:44:38: also in dem Fall wie wir es ja auch gemacht habt genau wenn wir jetzt ein bisschen weggehen von Open Wonder selber sondern vielleicht mal zu dir als Person was hat sich so net in deinem Leben geändert seitdem du jetzt bei Open Wonder bist und aus dieser Agentur Bubble raus bist?

00:44:57: Also ich will nicht sagen alles, aber auf jeden Fall vieles.

00:45:02: Ich arbeite mehr und ich arbeite an mehr Themen die mir Spaß machen.

00:45:07: Ich glaube ich habe so ziemlich alles zurückgelassen was keinen Spaß gemacht hat und die Sachen mitgenommen die Spaß gemacht haben.

00:45:15: Man hat den Vorteil dass man ziemlich genau und wahrscheinlich sogar ohne das ziemlich auf den Punkt genau weiß, was man kann und anbieten kann.

00:45:25: Und was man auch einfach ablehnt und sagt dafür haben wir jetzt irgendwie Leute die kann ich dir empfehlen und dann kannst du da hingehen.

00:45:31: aber wir mit OpenMona einen genaues Versprechen haben und das wieder zurück und weg von OpenMana mir total Spaß macht.

00:45:42: und was sich sehr krass geändert hat dass jetzt auch die letzten Tage auf der Konferenz auf jeden Fall so war man mit Leuten ins Gespräch gekommen ist und kommt.

00:45:54: Und auch echt, ich will nicht sagen intime Gespräche führt aber auf jeden Fall super vertrauliche Gespräche die früher in weit entfernter Distanz lagen also große CEOs und CMOS aus dem DAX und von großen Mittelständen dann die einfach Lust auf das Thema haben die sicherlich in der Altersregion sind die an die angesprochen hat Aber die einfach auf krasse Erfahrungen von internationalen Marken zurückblicken.

00:46:23: Und wenn man mal für CEO von großen deutschen Telekommunikationsanbietern oder französischen Flugzeugherstellern war, dann hat man halt einfach viel zu erzählen und da fühle ich mich irgendwie sehr geehrt auch ja... relativ schnell Termine zu bekommen, sagen wir mal so.

00:46:44: Ja, das kann ich mir vorstellen auch dass es sehr inspirierend sein muss damit solche Leute in Gespräche.

00:46:50: Ich glaube so kommt.

00:46:51: Das ist so ein Punkt den ich feststelle wo ich mich irgendwie beibehalten will.

00:46:59: Wir sagen so Spaß immer Auf der einen Seite glaube ich ein bisschen Arroganzbrauch und auf der anderen Seite auch genügend D-Mut.

00:47:08: Also, auf die einen Seite die Demut dass der Kunde sagt ja wir wollen mit euch arbeiten und man krass demütig dem gegenüber ist das man irgendwie ein cooles Team hat, dass man die Chance hat an dem Thema zu arbeiten aber im gleichen Moment auch ein bisschen weiß was man will und auch Sachen ablehnt.

00:47:26: ganz besonders Und ich immer ein kleines Störgefühl habe wenn ich merke ist dann relativ schnell kippt und sich Gründer über andere Stellen und sagen, ich weiß es jetzt besser weil ich eine gewisse Firmenbewertung hab.

00:47:43: Im Endeffekt würde ich immer sagen man weiß am ende ein bisschen was aber nie alles und muss immer viel dazulernen.

00:47:50: und ne neue Perspektive gilt das erst mal anzunehmen und nicht abzulehnen nur weil die Person den falschen Titel hat oder nicht den Track record etc.

00:47:59: Ja, auf jeden Fall.

00:48:01: Welchen Rat würdest du jetzt jemanden geben?

00:48:04: Ist vielleicht auch gerade, also auch losgelöst vom Alter.

00:48:08: Welchen Rad würdest du jemanden geben der jetzt auch an der Startlinie steht oder vielleicht nicht selber gründer ist aber überlegt zum Beispiel in einem sehr frühen Startup zu wechseln?

00:48:19: Welchen Rat könntest du demjenigen noch mit auf den Weg geben wie es durch deine Erfahrung die Du gemacht hast?

00:48:27: Dranbleiben würde ich sagen einfach immer weitermachen und irgendwie... Sachen auch mal falsch machen, also nicht bewusst natürlich aber damit klar kommen dass Sachen nicht klappen und einfach immer weiter dran bleiben.

00:48:40: Und solange man glaub ich einen guten Sync zwischen Bauch- und Kopf hat und irgendwie der innere Kompass immer besser wird und man so checkt worauf es ankommt für ein selber Man dann daraus kommt wo man glaube ich hingehört und das kann sein dass man vielleicht gründer war und wieder angestellt ist oder andersrum Das glaube ich am Ende gar nicht so wichtig.

00:49:03: und jetzt im Sales gesprochen, jetzt ein Numbersgame.

00:49:07: Also wenn man was häufig genug probiert dann ja findet es wahrscheinlich irgendwann die richtige Person und man schafft's und da muss man glaub ich einfach nur lange genug dran bleiben.

00:49:20: aber ich glaube am Ende auch einfach viel Glück.

00:49:23: dazu gehört also die Tatsache dass sich irgendwie im August letzten Jahres Tim und Johannes von Obmona in Kreuzberg beim Mittagessen kennengelernt habe würde ich jetzt nicht sagen, dass ich ja besonders viel konnte.

00:49:35: Aber dann einfach zu schauen, dass man aufeinander eingeht und genau... Ich glaube das ist so der Punkt!

00:49:43: Und das Namas Game am Ende natürlich auch in die andere Richtung funktioniert jetzt irgendwie in den letzten Tagen- und Wochen relativ viel mit Langdock zum Beispiel zu tun gehabt und noch mehr zu tun haben werden.

00:49:57: Die drei Gründer halt einfach Früher viel früher dran sind als wir und das auch auf eine ganz wunderbare Art und Weise machen, krass erfolgreich sind.

00:50:09: Und einfach am Ende sieben Jahre jünger sind als ich.

00:50:13: Die haben halt schon früher gefunden was die gut finden.

00:50:16: Ich will aber nicht dass Leute denken man muss um zwanzig oder zweiundzwanziger, dreinzwanzig sein und man kann mit fünfundreißig nicht gründen.

00:50:25: Man kann auch mit fünfenvierzig und fünfsechzig gründen.

00:50:28: Gerade jetzt mit der AI dauert es nicht, ganz besonders langen Unternehmen aufzubauen.

00:50:35: Und ich denke so drei, vier, fünf Jahre Start-up kann man sich auch mit Mittefünfzig noch mal geben wenn man darauf Lust hat.

00:50:43: Mir

00:50:43: ist schon nochmal das glatze Bügeln was ich vorhin angefangen habe.

00:50:45: Ich glaube man kann in jedem Alter gründen und du hast sehr viele Punkte genannt gerade dass wo man Spaß hat Das ist das was ein verwirklicht und was dann auch motiviert der genau daran zu arbeiten.

00:50:58: Das finde ich ist durch dich auch nochmal deutlich geworden, weil du daher auch etwas gefunden hast was dir Freude bereitet nachhaltig und wo du halt auch natürlich siehst dass du anderen konkret helfen kannst.

00:51:10: das finde ich persönlich natürlich auch einmal so einen wichtigen Punkt.

00:51:14: wenn man das spürt und sieht ja dass man anderen mit dem was man an dieses konkret weiter hilft und damit wiederum sozusagen diese Freude teilen kann dann ist es etwas wo man dann auch gerne für aufsteht in so einer frühen Phase eines Status vielleicht noch mal mehr investiert, als man sonst als Agen gestellt hat

00:51:33: tun würde?

00:51:35: Ja definitiv.

00:51:37: Ich weiß nicht da bin ich wahrscheinlich irgendwie ja einfach so glaube ich sozialisiert.

00:51:43: auch offene Art habe ich eingangs gesagt Familie hab nie den Sinn darin gesehen was zu machen wo man keine Lust drauf hat.

00:51:50: ein krasses Privileg das sage ich mir häufig genug dass es irgendwie krass ist sich relativ breit aussuchen kann, worauf man Bock hat.

00:52:02: Aber auf der anderen Seite muss man natürlich dann irgendwie auch dranbleiben und ihn kaufen nehmen, dass man als ich irgendwann nach der Fotografie in der Filmproduktion gearbeitet habe zu Gehältern arbeitet die jetzt nicht ganz so lebensfreundlich sind gerade wenn man in einer Stadt wie Düsseldorf wohnt aber es halt eigentlich auch zur leeren Kurve dazu gehört und irgendwie Bock am Ende wieder Spaß gemacht hat und wenn man Spass an Sachen hat Ist man im Zweifel auch gar nicht so schlecht da drin?

00:52:30: Genau.

00:52:31: Dann habe ich folgende Vorschläge, ich habe noch eine Frage zum Abschluss David und zwar gibt es ja viele Menschen da draußen die gerade anfangen mit der Selbstständigkeit oder etwas gegründet haben Und häufig steht da diese große Frage wie gewinne ich meinen ersten Kunden in Anführungszeichen im Raum?

00:52:48: Oder Wie mache ich grundsätzlich Vertriebe?

00:52:50: Was würdest du anderen auf den Weg geben was für euch gut funktioniert hat?

00:52:54: und vielleicht ein Tipp für Anderes Wie kann man zu Beginn effektiv gut Vertrieb machen?

00:53:02: Ich glaube mal völlig losgelöst vom Produkt.

00:53:07: Also ein gutes Produkt hilft auf jeden Fall dabei und ist am Ende vielleicht auch ein Flywheel, was sich dann fast schon von der Leine verkauft.

00:53:15: aber gerade für die Frühphase und dann auch die weiteren Iterationen von Produkten macht es total Sinn einfach Bock auf Menschen zu haben und Bock auf Gespräche und Austausch und Feedback vor allen Dingen auch nach Feedback zu suchen, was man nicht hören will.

00:53:30: Also dieses Devils Advocate-Ding, da hab ich einfach großen Spaß persönlich dran, warum auch immer... Aber einfach mit Leuten zu reden die das Produkt auch blöd finden davon lernt man sehr viel und zuhören würde ich sagen also einfach als Vertriebler mal ein bisschen weniger reden und ja verstehen was die andere Seite der Kunde die Kundin einfach von einem möchte.

00:53:56: Ich habe das vorher in der Beratung viele Jahre gesehen, dass die Kunden auch einfach gar nicht weiß was das Problem ist.

00:54:05: Weil irgendwie der Wald vor lauter Bäumen und man checkt gar nicht... Was ist das Problem?

00:54:11: Was müsste ich jetzt machen damit es am Ende besser wird?

00:54:14: Und das findet man wie jetzt auch hier durch gute Fragen ein gutes Gespräch und Einfühlungsvermögen.

00:54:22: dann am Ende.

00:54:25: habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, dass es vertrieb.

00:54:27: Das Wort ist was beschreibt aber es ist sehr negativ konnotiert und man am Ende auch nichts davon hat jetzt am Anfang den Vertrag unter Dach und Fach zu bekommen weil man ihn nicht richtig geschlossen hat.

00:54:40: er holt einen dann meistens irgendwann ein weil der Kunde unzufrieden ist und man zu viel versprochen hat.

00:54:43: also das ist glaube ich das oberste Credo.

00:54:46: wenn man etwas verspricht gibt man sich ja sozusagen immer näher die Hand und sollte dafür Sorge tragen dass das auch so passiert.

00:54:54: bin ich vollkommen bei dir Jonas, hast du noch eine Frage zum Erfluss?

00:54:59: Ich würde einfach noch ergänzend sagen wenn wir ja schon bei, ich sag mal Vertrieb den beschreibenden Wort sind dass wir jetzt auch viele Gründerinnen zu Gast haben die gesagt haben das ihnen sehr geholfen hat einfach mit dem Kunden zusammen das Produkt so entwickeln also nicht still im Kämmerchen zu sitzen das vor sich hinzu entwickeln und dann rauszugehen.

00:55:18: Und dann ist man vielleicht überrascht okay warum nehmen die Leute oder die die potenziellen Kund innen das nicht an sondern wirklich so früh wie es geht, sich schon Feedback einzuholen.

00:55:28: Das ist auch glaube ich noch etwas was sie nochmal erwähnen können.

00:55:31: Was du bestimmt auch unterschreiben kannst?

00:55:32: Geht nicht zu eurer Familie und euren Partnern und Partnerinnen und irgendwie ja Freunden unternehmen sondern Leute die nichts davon haben.

00:55:43: euch positiv ist aber auch negatives Feedback zu geben.

00:55:45: also einfach Leuten reden auf diesem Ende ankommt.

00:55:48: sucht euch irgendwie Interviewpartner die euch nicht kennen die irgendwie kalt angeschrieben habt.

00:55:53: das ist auf jeden Fall das Feedback Am Ende zählt.

00:55:55: und du hast gesagt, genau.

00:55:58: Früher Kunden die irgendwie Bock haben auch gemeinsam auf die Nase zu fallen um dann aufzustehen und irgendwie ein cooles Produkt hinzustellen.

00:56:04: Das würde ich sagen.

00:56:06: Danke dass du da warst David.

00:56:08: Vielen Dank hat großen Spaß gemacht!

00:56:10: Sehr cool.

00:56:11: Wunderbar.

00:56:12: noch viel Erfolg mit OpenWanda.

00:56:13: Ich glaube wir werden noch einiges von euch sehen so wie ich das denke.

00:56:16: Und für allejenigen die es natürlich interessiert In den Show-Nos findet ihr natürlich alle relevanten Links Zu David selbst seinem linken Profil und auch zu OpenWonder, schaut gerne mal rein.

00:56:27: Schaut es euch an!

00:56:28: Es lohnt sich.

00:56:30: Und für alle die so weit gehört haben – an dieser Stelle nochmal der Aufruf – teilt gerne diesen Podcast.

00:56:38: Wir alle leben davon wenn mehr Leute diesen Podcast hören.

00:56:41: Wenn es euch also gefällt lasst gern ein bisschen Liebe da auf eurem Kanal eurer Wahl und dann können wir auch neuer spannende Gäste dazu bringen zu uns zu kommen.

00:56:51: In diesem Sinne noch einen schönen Sonnigen Tag euch allen.

00:56:56: Das war der Five to Nine Club Podcast.

00:56:58: Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge voller Insights, Erfahrungsberichten und Inspiration.

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